Aktuell

11. Dezember 2017
Regierung will Bevölkerung mit unrechtmässigen Mitteln zum Schweigen bringen
Amnesty International hat die angespannte Situation in Honduras vor Ort untersucht und sie stellt folgendes fest: „Die Regierung geht nicht nur mit unrechtmässigen und gefährlichen Mitteln gegen die Dissidenten vor, sie hindert auch Anwälte und Menschenrechtler daran, festgenommene Demonstranten zu besuchen.“ Den ganzen Bericht findet sich hier.

06. Dezember 2017
Zur aktuellen Lage in Honduras
Ein Mitglied des Honduras Forum Schweiz hat gestern bei Radio Rabe über die aktuelle Lage in Honduras berichtet.
Zusätzlich wurden zwei weitere vom Honduras Forum Schweiz mitgetragene Karten veröffentlicht – eine an die EU und ihre Mitgliedsländer,eine zweite spezifisch an die deutsche Regierung. Gestern hat auch die vom Honduras Forum Schweiz unterstütze Internationale Plattform gegen Straflosigkeit zu der Situation in Honduras Stellung genommen.

04. Dezember 2017
Krise in Honduras
Swissinfo berichtet über die Situation in Honduras und bezieht sich dabei auf den offenen Brief, der vom Honduras Forum Schweiz mit-verfasst wurde.

01. Dezember 2017
Unruhen in Honduras nach Anzeichen von Wahlbetrug
Zusammen mit anderen Schweizer Organisationen hat das Honduras Forum Schweiz einen offenen Brief in Solidarität mit sozialen Bewegungen in Honduras veröffentlicht. Wir sind sehr besorgt um die Situation in Honduras, wo sechs Tagen nach den Wahlen noch immer keine Resultate feststehen und die protestierende Bevölkerung immer grösserer Repression ausgesetzt ist.

31. Oktober 2017
Unabhängige Untersuchungsbericht zum Mord an Berta Cáceres
Die unabhängige Untersuchungskommission GAIPE, die von der Familie von Berta Cáceres und COPINH beauftragt wurde, den Mord an Berta zu untersuchen, hat heute ihren finalen Bericht veröffentlicht.

28. September 2017
Honduras-Delegationsreise – Beobachtung der Menschenrechte vor den Wahlen 2017
Das Honduras Forum Schweiz hat anfangs September zum dritten Mal eine Delegationsreise nach Honduras organisiert. Die Teilnehmenden haben einen ausführlichen Bericht publiziert, der in der Spanisch Originalversion, sowie einer deutschen, französischen und englischen Übersetzung vorliegt.

05.06.2017
Neuigkeiten zum Fall Berta und Agua Zarca
Der Guardian berichtet, dass die internationalen Geldgeber sich nun endlich entschieden haben – nach einem Jahr und drei Montaten und konstanten Protest von honduranischen und internationalen Organisationen – sich definitiv aus dem Agua Zarca Projekt in Río Blanco zurück zu ziehen. Wenn sich dies bewahrheitet, stellt dies einen wichtigen Sieg für COPINH dar, sowie für das Vermächtnis von Berta Cáceres.
Hier geht es zum vollständigen Artikel auf Englisch.

29.03.2017
Neuer Bericht zu Bertas Mord
Oxfam und Defensoras de la Madre Tierra haben einen Bericht zum Mord an Berta und dessen Umstände verfasst.

17.02.2017
Aufruf des Zivilen Rates der Basis- und indigenen Organisationen Honduras COPINH

Ein Jahr nach ihrer Aussaat: Berta lebt, COPINH macht weiter!“

Am 2. März 2016 haben sie unsere Schwester Berta Cáceres ermordet. Sie haben geglaubt, dass sie auf die Art und Weise nicht nur die in Lateinamerika und weltweit bekannte Anführerin vernichten, sondern zugleich auch die Idee, den Kampf, das politische Projekt und die Organisation COPINH, dessen Mitbegründerin und Tochter Berta war. Sie wollten uns von ihrer Klarheit und ihrer Führungsstärke fortreissen, aber ein Jahr nach dem Verbrechen sind wir hier. Wir, die Völker der Welt, die Bertas Vermächtnis kennen, die auf ihren Spuren wandern und die uns dem kapitalistischen, patriachalen, rassistischen und kolonialen System entgegenstellen, dass sie uns aufdrängen.
Fast ein Jahr ist das Verbrechen her, dass der körperlichen Existenz unserer compañera Berta Cáceres ein Ende setzte. Grausame Interessen verschworen sich, um die Tat zu planen und auszuführen, mit der sie die Stimme einer Anführerin zum Schweigen bringen wollten, die ein wahrhaftiges Beispiel für den uralten indigenen und honduranischen Widerstand war.
Noch immer versuchen die honduranischen Behörden ihre Unfähigkeit zu rechtfertigen, diejenigen zu fassen, die von ihren bequemen Posten aus den Mord an Berta Cáceres befohlen haben. Sie argumentieren, dass sie 4 jugendliche Auftragsmörder und 3 Mittelsmänner, darunter die Geldgeber, festgenommen und dem Gericht vorgeführt haben. Wir machen darauf aufmerksam, dass dieser Fall von hohen Kreisen aus manipuliert wird und das die Anklageschriften auf keiner angemessen und verantwortungs- vollen Analyse basieren. Die gesamte Untersuchung spricht für die Straflosigkeit.
Im März erinnern wir nicht nur unter Schmerzen an dieses schreckliche Verbrechen, sondern feiern vor allem das Leben: das von Berta, die am 4. März geboren wurde und das des Zivilen Rates de Basis und inigenen Organisationen Honduras – COPINH, der am 27. März vor 24 Jahren gegründet wurde.
An diesem 2. März 2017 , ein Jahr nach ihrer Aussat, rufen wir dazu auf, dass die Welt vibriert unter dem Ruf: Berta vive, COPINH sigue!
Schick deine Fotos, Videos und Audios von den Aktionen gern an:
copinh@copinh.org
Sigas nuestras transmisiones en las redes:
FB: @Copinh.Intibucá
Twitter: @COPINHHONDURAS
Radio en vivo:http://a.stream.mayfirst.org:8000/guarajambala.mp3

05.02.2017
Honduras – Das gefährlichste Land für MenschenrechtsverteidigerInnen
Vergangene Woche hat Global Witness ihren neusten Bericht zur Situation der MenschenrechtsverteidigerInnen in Honduras publiziert. Den Bericht gibt es in Englisch und Spanisch.

02.01.2017
Wer ließ Berta Cáceres töten?
Der Tagesspiegel hat einen ausführlichen Artikel zu den Untersuchungen des Mordfalls an Berta veröffentlicht.

07.12.2016
Zeitungsberichte zur Untersuchung an Bertas Mord
Gleich drei deutschsprachige Medien haben sich in den letzten Tagen mit dem Mord an Berta Cáceres und dessen Untersuchung auseinandergesetzt:
Die Standpunkte der Rosa Luxemburg Stiftung, Le Monde Diplomatique (inkl. Karte) und Die Zeit.

02.12.2016
Neuer Bericht zur Situation der MenschenrechtsverteidigerInnen
Zurzeit findet in Panama die 159. Session der Inter-Amerikanischen Kommission für Menschenrechte statt. Dafür haben honduranische Menschenrechtsorganisationen einen neuen Bericht publiziert zur Situation der MenschenrechtsverteidigerInnen. Die Journalistin Dina Meza hat einen lehrreichen Artikel zur Anhörung verfasst.

27.11.2016
Berichterstattung der HondurasDelegation
Die HondurasDelegation, eine deutsches AktivistInnen-Netzwerk zu Honduras, begann vergangene Woche eine dreiwöchige Delegationsreise durch Honduras. Dabei werden sie regelmässig auf ihrer Homepage über die aktuell Situation und Hintergründe berichten. Zwei erste Beiträge gibt es bereits hier und hier.

08.11.2016
Warum dieser Zorn? Stört dich meine Liebe?
„Acht Monate nach dem Mord an der honduranischen Aktivistin Berta Cáceres gehen die Repressionen gegenüber ihrer Organisation COPINH weiter. Weder Regierung noch Behörden haben bisher auf die Forderung reagiert, eine unabhängige Untersuchung zu dem Mord zuzulassen. Karla Lara, honduranische Sängerin, Autorin und Teil des honduranischen Netzwerkes für Menschenrechtsverteidiger*innen war am 20. Oktober dabei, als das in der Verfassung festgeschriebene Recht auf friedliche Demonstrationen erneut ausser Kraft gesetzt wurde und Einheiten der Polizei ohne ersichtlichen Anlass Tränengas gegen einen Protestmarsch einsetzten. In dem Feature teilt sie ihre Eindrücke, klagt an und wirft Fragen auf.“
Zum hören, bitte hier klicken.

01.11.2016
Deportation von spanischem Menschenrechtsverteidiger
Das Honduras Forum Schweiz hat zusammen mit der Plataforma Internacional
contra la Impunidad und den deutschen Organisationen CADEHO und
HondurasDelegation einen Brief an die honduranische Regierung geschickt
als Reaktion auf die Deportation des Spanischen Staatsbürger und
Menschenrechtsverteidiger Luis Díaz de Terán vor einer Woche. 74 weitere
Organisationen haben sich unserem Anliegen angeschlossen.

25.10.2016
Mord an MUCA Präsident
Am 18. Oktober wurden José Ángel Flores und Silmer Dionisio George ermordet, ersterer war der Präsident und zweiterer ein Mitglied der Campesino-Organisation MUCA. Darauf hat die Plataforma Internacional mit dem Zutun des Honduras Forum Schweiz eine Karte aufgesetzt, welche die honduranischen Behörden auffordert endlich zum Schutze von MRV zu handeln. Die Karte wurde von 170 internationalen Organisationen mit-unterzeichnet und heute den honduranischen Behörden übergeben.

29.08.2016
Besuch aus Honduras: Rigoberto Ulloa
Im September lädt das Honduras Forum Schweiz den Honduranischen Pfarrer und Gründer der Ökumenischen Menschenrechtsbeobachtungsstelle Rigoberto Ulloa für drei Wochen in die Schweiz ein. Während dieser Zeit finden in Bern, Zürich und Basel öffentliche Veranstaltungen statt.

12.07.2016
Honduras und die UN Kommission gegen Folter
Ende dieses Monat tritt der Honduranische Staat vor die UN Kommission gegen Folter. Dabei präsentiert er einen Bericht zur Lage in Honduras. Die Honduranische Zivilgesellschaft hat dafür einen eigenen, kritischen, Bericht verfasst, den sie der Kommission präsentiert. Dies kann hier gefunden werden.

04.05.2016
Verdächtige des Mordes an Berta Caceres festgenommen
Die HondurasDelegation hat die wichtigsten Informationen zu den Verhaftungen im Mord an Berta hier zusammengetragen.

03.05.2016
Kommuniqué zu den Verhaftungen der honduranischen Generalstaatsanwaltschaft im Mord an Berta Cáceres
Kommuniqué

28.04.2016
Im Auftrag des Friedens
Die Zürichsee-Zeitung berichtet über die Arbeit von Honduras Forum Schweiz Mitglied Bernhard Erni in Honduras. Der Artikel kann hier gelesen werden.

17.04.2016
Massive Übergriffe gegen COPINH und die Teilnehmenden des Internationalen Treffens „Berta Cáceres Lebt“

Erklärung von COPINH vom 15.April 2016

Der Zivile Rat der Indigenen und Volksorganisationen von Honduras, COPINH, informiert die honduranische Bevölkerung und die internationale Gemeinschaft über das Folgende:
http://www.hondurasdelegation.blogspot.ch/2016/04/massive-ubergriffe-gegen-copinh-und.html

09.03.2016
Protestbriefaktion zum Mord an Berta Cáceres
Das Honduras Forum Schweiz hat zusammen mit der deutschen HondurasDelegation und dem Ökumenischen Büro München eine Protestbriefaktion lanciert. Hier können sie daran teilnehmen.

03.03.2016
Mord von Berta Cáceres
Heute morgen hat der Zivile Rat der Indigenen- und Volksorganisationen von Honduras (COPINH) bekannt gegeben, dass seine Koordinatorin Berta Cáceres in La Esperanza, Intibucá ermordet wurde. Die Mörder drangen gegen 1 Uhr morgens gewaltsam in ihr Haus ein.
Berta Cáceres hatte wiederholt Morddrohungen dafür erhalten, dass sie die Rechte der indigenen Lenca verteidigte. Sie wurde politisch verfolgt und kriminalisiert.
Sie wurde für ihr gemeinsames Engagement mit dem COPINH und der Bevölkerung mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet, zuletzt 2015 mit dem Goldman Prize, einem renommierten Preis für Umweltschützer*innen. Sie war Koordinatorin des COPINH und Mitglied der Nationalen Plattform Sozialer Bewegungen in Honduras (PMSPH). Die Interamerikanische Menschenrechtskommission hatte Berta Cáceres besondere Schutzmaßnahmen zugesprochen.
Sie setzte sich mit dem COPINH unter anderem für die Landrechte und Indigenen Rechte der Bevölkerung von Rio Blanco ein, auf deren Territorium und in deren heiligem Fluss Gualcarque die Firma DESA den Bau eines Staudamms vorantrieb, ohne die Bevölkerung vorab konsultiert zu haben. Seit dem Beginn der Bauarbeiten sind vier Mitglieder des COPINH in Rio Blanco ermordet worden.
„Die Ermordung der Genossin Berta Cáceres in ihrer Wohnung, während sie sich ausruhte, ist eine Eskalation der Bedrohung gegen alle Menschenrechtsverteidiger*innen, gegen die indigene Bevölkerung, die in den Gemeinden Widerstand leistet, gegen die Mitglieder der sozialen Bewegungen, die sich diesem legitimen Kampf angeschlossen haben“, erklärt das Nationale Netzwerk der Menschenrechtsverteidigerinnen von Honduras.
Quelle

06.02.2016
Eilaktion für den honduranischen Journalisten und LGBTI*-Menschenrechtsverteidiger Ely Vallejo
Soeben wurde von der honduranischen Journalistin und PEN-Vorsitzenden Dina Meza eine Eilaktion initiiert für den Journalisten und LGBTI*-Menschenrechtsverteidiger Edy Vallejo aus San Pedro Sula. Der Reporter des oppositionellen TV-Senders Cholusat Sur- Canal 36 befindet sich nach einer Serie von Übergriffen in AKUTER LEBENSGEFAHR.
Vor wenigen Tagen wurde Ely Vallejo von PolizistInnen an seiner Arbeit gehindert, angegriffen und bedroht. 2015 war er bereits Opfer einer Serie von Verfolgungen, Schlägen und einer Kurzzeit-Entführung durch Bewaffnete, ohne dass es ernsthafte Ermittlungen oder Schutzmassnahmen seitens des Staates für ihn gegeben hätte. Mehr Informationenen zum Fall gibt es hier. Einen Musterbrief für den Versand an die Behörden finden Sie hier auf Deutsch zu Ihrer Information und auf Spanisch für den offiziellen Versand.

20.01.2016
MACCIH
Gestern hat der honduranische Präsident Juan Orlando Hernández in Washington ein Abkommen mit der OEA (Organización de los Estados Americanos) unterschrieben. Dieses Abkommen führt nun zur Gründung von MACCIH – der Begleitmission gegen Straflosigkeit und Korruption in Honduras. Wie wir am 5. Oktober 2015 bereits geschrieben haben, ist die Wirkung dieser Institution sehr umstritten.

11.01.2016
Die Situation der MenschenrechtsverteidigerInnen
Die Honduranische Menschenrechtsorganisation ACI Participa hat zusammen mit HEKS einen ausführlichen Bericht zur Situation der MenschenrechtsverteidigerInnen in Honduras verfasst. Den Bericht auf Spanisch finden Sie hier

10.12.2015
Bericht zur Menschenrechtslage in Zentralamerika
Das sogenannte Equipo Regional de Monitoreo y Análisis de Derechos Humanos en Centroamérica, welches aus Menschenrechtsorganisation von ganz Zentralamerika besteht, hat einen umfassenden Bericht zur Menschenrechtslage in der Region verfasst. Den kompletten Report finden Sie hier

02.12.2015
UN Sonderberichterstatter für Menschenrechte von intern vertriebenen Menschen besucht Honduras
Im November bereiste auch Chaloka Beyani, der UN Sonderberichterstatter der UNO für Menschenrechte von intern vertriebenen Menschen, für eine Woche Honduras. Sein Abschlussstatement finden Sie hier.

29.11.2015
Sonderberichterstatterin der UNO für Menschenrechte der indigenen Völker besucht Honduras
Anfangs November besuchte Victoria Tauli-Corpuz, die Sonderberichterstatterin der UNO für Menschenrechte der indigenen Völker für eine Woche Honduras. Dabei besuchte sie unter anderem das Lenca-Dorf Río Blanco, welches sich seit über zwei Jahre gegen ein Staudamm-Projekt wehrt. Den Schlussbericht von Victoria Tauli-Corpuz finden Sie hier.

19.11.2015
Veranstaltung: Wirtschaft versus Menschenrechte
Im November besucht eine Delegation aus Guatemala und Honduras im Rahmen des UNO-Forums für Wirtschaft und Menschenrechte die Schweiz. Wir nutzen diese Gelegenheit für einen gemeinsamen Austausch am 19. November um 19.00 in Bern. Die Gäste analysieren die Auswirkungen von Megaprojekten im Kontext von staatlicher Entwicklungspolitik und Straflosigkeit und schildern uns ihre persönlichen Erfahrungen im Kampf für Gerechtigkeit gegen internationale Unternehmen.
Weitere Informationen erhalten Sie hier.

26.10.2015
JOH in Deutschland
Der honduranische Präsident Juan Orlando Hernández besucht am heutigen Montag, 26. Oktober und am Dienstag, 27. Oktober 2015 Deutschland, wo er unter anderem die Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft.
Verschiedene zivil-gesellschaftlichen Organisationen haben mit einer Pressemitteilung auf den Besuch reagiert.
PM Honduranischer Praesident in D 26102015

5.10.2015 (Ergänzung 9.10.15)
CICIH oder MACCIH?
Für mehrere Monate sind die HonduranerInnen auf die Strasse gegangen um ein Ende der Korruption und Straflosigkeit zu fordern. Die honduranische Zivilgesellschaft glaubt, dass die Eröffnung einer Internationalen Kommission gegen Straflosigkeit in Honduras (CICIH) ähnliche Erfolge feiern könnte, wie die CICIG in Guatemala. Die Organisation der Amerikanischen Staaten (OEA) hat nun kürzlich einen Gegenvorschlag präsentiert, die Hilfsmission gegen Korruption und Straflosigkeit in Honduras (MACCIH). Die Rückmeldungen von Seiten der Zivilgesellschaft zeugen dementsprechend von Enttäuschung, wie am Beispiel von Radio Progreso und dem Soziologen Eugenio Sosa ersichtlich ist.
Das Wilson-Center hat sich dem Thema auch angenommen und neun Fragen und Beobachtungen zu MACCIH publiziert.

16.7.2015
Reisebericht und Pressecommuniqué der Delegationsreise des Honduras Forum Schweiz
Die von Bernhard Erni geleitete Delegation des Honduras Forum Schweiz hat nach ihrem einwöchigen Besuch in Honduras einen Reisebericht verfasst, in dem sie ihre Eindrücke zur sozialen und politischen Situation im Land schildert. Hier finden Sie den Bericht auf Spanisch und auf Deutsch. Am Ende ihrer Reise hat die Delegation in Tegucigalpa auch eine Presseerklärung veröffentlicht, die Sie hier auf Spanisch und Englisch finden.

3.5.2015
Neuer Bericht von Global Witness zu den Morden an honduranischen Aktivisten
Ein neuer Bericht von Global Witness dokumentiert die zunehmende Zahl von Morden an Umweltaktivisten weltweit – und richtet dabei den Blick speziell auf Honduras, das Land mit der höchsten pro-Kopf Mordrate von Umweltaktivisten.

11.11.2014
Veranstaltung mit Donald Hernández (CEHPRODEC)
Am Donnerstag, 4. Dezember 2014, weilt der honduranische Menschenrechtsanwalt Donald Hernández zu Besuch in Zürich. An der Veranstaltung wird er über den Bergbau in Honduras und die Chancen der lokalen Bevölkerung sprechen, sich dagegen zur Wehr zu setzen. Weitere Infos erhalten Sie hier.

8.11.2014
Nächste Honduras-Delegationsreise
Das Honduras Forum Schweiz organisiert im Mai nächsten Jahres eine weitere Delegationsreise nach Honduras, geleitet von Bernhard Erni. Wer während rund 2 Wochen sowohl die Sehenswürdigkeiten als auch die soziale und politische Lage des Landes kennenlernen will, findet hier alle Infos.
Anmeldeschluss für die Reise ist der 1. März 2015.

Aufruf zur Beendigung der Gewalt in der Region Bajo Aguán
Mit der Unterzeichnung eines internationalen Aufrufs zur Beendigung der gewaltsamen Repression in der Region Bajo Aguán schliesst sich das Honduras Forum Schweiz den Forderungen der Zivilgesellschaft an den honduranischen Staat und an die internationale Gemeinschaft – darunter die Schweiz – an.

Treffen mit Gilda Rivera und Guillermo López
Anlässlich unserer Mitgliederversammlung organisiert das Honduras Forum Schweiz ein Treffen mit zwei prominenten Vertretern der honduranischen Zivilgesellschaft: Gilda Rivera (Centro de Derechos de la Mujer) und Guillermo López (Asociación de Jueces por la Democracia).
Wann: Freitag, 13. Juni 2014, 18 – 20 h
Wo: Villa Stucki, Seftigenstr. 11, 3007 Bern
Das Treffen ist für alle VertreterInnen der Schweizer NGOs offen und soll die honduranisch-schweizerische Zusammenarbeit zu Gunsten der Menschenrechte in Honduras diskutieren.

„Honduras: Erlebnisse des Menschenrechtsbeobachters Daniel Langmeier“
Am Dienstag, 13. Mai 2014, berichtete Honduras Forum Mitglied Daniel Langmeier im Ref. Kirchgemeindehaus Regensdorf von seinen letztjährigen Erfahrungen als Menschenrechtsbeobachter in Honduras.
Im Zusammenhang mit der Veranstaltung hat auch der Zürcher Unterländer vom Freitag, 9. Mai 2014, über die Situation in Honduras geschrieben.

Peace Watch Switzerland in Agua Blanca Sur
Von unserem Honduras Forum Mitglied Bernhard Erni haben wir einen Bericht zu seinem Einsatz mit Peace Watch Switzerland in Agua Blanca Sur erhalten, der von dem gewaltlosen Widerstand enteigneter Bauern gegen die Willkür des von der wirtschaftlichen Elite kontrollierten honduranischen Staates berichtet.

Medienberichterstattung zum Fall Dinant
Die Affäre Dinant hat international hohe Wellen geworfen. Hier finden Sie eine Auswahl von Zeitungsberichten:
New York Times (10.1.2014)
The Guardian (London) (13.1.2014)
GlobalPost (Boston) (4.1.2014)
Honduras Weekly (30.1.2014)

Interview mit Botschafter Jürg Benz
Am Sonntag, 2. Februar 2014, erschien in der honduranischen Tageszeitung El Heraldo ein Interview mit dem Schweizer Botschafter in Guatemala Jürg Benz, der den Vorsitz der Gebergemeinschaft „G16“ in Honduras übernommen hat.

Andauernde Menschenrechtsverletzungen in der Region Bajo Aguán: Interner Bericht kritisiert Verhalten der Weltbank bei Kreditvergabe an honduranische Palmölfirma Dinant
Eine interne Untersuchung durch die Beschwerdestelle der Weltbank (CAO) hat aufgezeigt, dass die Weltbank einen Kredit von 30 Mio $ an die honduranische Palmölfirma Dinant für Investitionen in die Produktion von Palmöl in der Region des Bajo Aguán vergeben hat, obwohl diese in massive Menschenrechtsverletzungen involviert war (und ist). Der Untersuchungsbericht kommt zum Schluss, dass die für die Kreditvergabe an den Privatsektor zuständige International Finance Corporation (IFC)

  • interne Richtlinien der Weltbank zum Schutze von lokalen Bevölkerungen nicht befolgt hat,
  • über die massiven Verletzungen der Menschenrechte der betroffenen Bevölkerungen durch die kreditnehmende Firma zuwenig informiert war, resp. die Informationen nicht berücksichtigte,
  • wichtige Projektinformationen nicht veröffentlichte und die lokale Bevölkerung nicht in die Verhandlungen miteinbezog.

Die angeschuldigte IFC weist in ihrer Stellungnahme zum Bericht die Anschuldigungen weitgehend zurück. In der Folge haben mehr als 40 internationale zivilgesellschaftliche Organisationen, darunter auch das Honduras-Forum Schweiz, eine Stellungnahme veröffentlicht, in welcher die unbefriedigende Reaktion des IFC auf den Bericht der Beschwerdestelle verurteilt wird.
Das Honduras-Forum Schweiz ist äusserst besorgt über die anhaltende Gewalt in der Region des Bajo Aguán und über die Rolle der von der Schweiz mitfinanzierten Weltbank.